215 Ich steh in meines Herren Hand
Glaubenslieder
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: nothing

von , entspricht:
Glaubenslieder
1. Ich steh in meines Herren Hand und will drin stehen bleiben; nicht Erdennot, nicht Erdentand* soll mich daraus vertreiben. Und wenn zerfällt die ganze Welt, wer sich an Ihn und wen Er hält, wird wohlbehalten bleiben.

*Tand ist die sprachlich gehobene und ungebräuchlicher werdende Bezeichnung für ein hübsches Ding, das keinen Wert hat
2. Er ist ein Fels, ein sichrer Hort, und Wunder sollen Schauen, die sich auf Sein wahrhaftig Wort verlassen und ihm trauen. Er hats gestagt, und darauf wagt mein Herz es froh und unverzagt und lässt sich gar nicht grauen.
3. Und was Er mit mir machen will, ist alles mir gelegen; ich halte Ihm im Glauben still und hoff auf Seinen Segen; denn was Er tut, ist immer gut, und wer von Ihm behütet ruht, ist sicher allerwegen.
4. Ja, wenn's am schlimmsten mit mir steht, freu ich mich Seiner Pflege; ich weiss, die Wege, die Er geht, sind lauter Wunderwege. Was böse scheint, ist gut gemeint; Er ist doch nimmermehrt mein Feind und gibt nur Liebesschläge.
5. Und meines Glaubens Unterpfand ist, was Er selbst verheissen, dass nichts mich Seiner starken Hand soll je und je entreissen. Was Er verspricht, das bricht Er nicht. Er bleibet meine Zuversicht; ich will Ihn ewig preisen.

Text: Philipp Spita 1833
Melodie: Hamburg 1690, Halle 1704
Melodie von www.bruederbewegung.de

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